Ich empfehle, die Weiterentwicklung einer Webpräsenz an dem Engpass Ihres Unternehmens auszurichten.
Wie finden Sie Ihren Engpass?
Ich habe einmal vorgeschlagen, sich vorzustellen, dass Ihre Webpräsenz eine gewisse Zeit offline ist und sich dann zu überlegen, was Sie am schmerzlichsten vermissen würden.
Aber das trifft es nicht. Weil hierbei liegt der Fokus auf dem System "Webpräsenz" und nicht auf dem System "Unternehmenserfolg" oder "Unternehmensnutzen".
Meiner Meinung nach liegt der eigentliche Engpass dort, wo verhindert wird, dass ich meinen Kunden ein Höchstmaß an Nutzen bringen kann.
Sie sind glücklich mit Ihrer Zielgruppe, haben eine effektive Strategie entwickelt und die Kunden rennen Ihnen die Bude ein? Der Engpass ist in diesem Fall, dass Sie alle Ihre Kunden bedienen können.
Für Ihre Webpräsenz hieße das, dass Sie z.B. Ihren Vertrieb entlasten, indem Sie wertvolle Informationen online anbieten (z.B. Produkt-Broschüren, Produkt-Videos, FAQs).
Oder Sie konzentrieren sich darauf, möglichst zentral Stellen-Angebote zu platzieren und diese attraktiv zu kommunizieren, damit Sie genügend Personal-Ressourcen für Ihr Unternehmenswachstum gewinnen.
Es ist wichtig, dass Sie die Webpräsenz Ihrem Unternehmenserfolg unterordnen.
Das führt dazu, dass auch die Entwicklung der Webpräsenz der Unternehmensentwicklung untergeordnet wird.
Fragen Sie sich also zuerst, was Ihr Unternehmen in der derzeitigen Situation braucht und erst dann, wie Sie das mit Ihrer Webpräsenz unterstützen können.
Und fragen Sie nicht, welche Technologie Ihre Webpräsenz möglichst weit nach vorne bringt.
Z.B. indem Suchmaschinenoptimierung oder GoogleAdwords sehr viele Menschen auf Ihre Website spült. Es sei denn, Ihr Engpass sind fehlende Kunden oder fehlendes Wachstum.
Ihre Webpräsenz ist dann am effektivsten, wenn Sie diese für die Überwindung Ihrer Unternehmens-Engpässe nutzen.
Seien Sie sich dessen jederzeit bewusst, insbesondere auch im Kontakt mit Ihrem Internet-Dienstleister.
Viele Firmen überlassen ihre Webpräsenz einer Agentur oder einem Angestellten. Ich bin der Überzeugung, dass dies ein Fehler ist.
Schon der Begriff "Webpräsenz" drückt es aus: Die Firma präsentiert sich im Internet. Und wer kennt und verkörpert die Firma besser als der Inhaber selbst? Im Idealfall arbeitet der Chef "am Unternehmen" und nicht "im Unternehmen". Genau dafür bietet die Internet-Präsenz eine perfekte Kommunikations-Fläche: Derjenige, der vorne steht, kann Vision, Profil und die Werte des eigenen Unternehmens kommunizieren und weiterentwickeln.
Ich empfehle deshalb, die Entwicklung der Webpräsenz zur Chef-Sache zu machen. Natürlich muss dies in einem zeitlich vertretbaren Rahmen möglich sein. Genau an dieser Stelle kommen Agenturen ins Spiel. Wir sorgen dafür, dass unser Geschäftspartner in möglichst effektiver Form das eigene Profil im Internet abbildet. Kommunikations- und Beratungs-Kompetenz sind dabei entscheidend. Denn der Anspruch, dass die Internet-Präsenz Chef-Sache bleibt, führt dazu, dass wir unseren Geschäftspartner in den gesamten Prozess der Erstellung der Webpräsenz mit einbinden. Wie sonst könnten wir die Energie der Firma abbilden?
Ich glaube, es gibt eine Menge Agenturen, die handhaben das anders. Mit viel Fach-Kompetenz ausgestattet agieren diese im Bewusstsein, den im Umgang mit Internet-Themen unerfahrenen Geschäftspartner vollkommen zu entlasten. Agenturen agieren dann zum großen Teil in Eigenregie. Meiner Einschätzung nach oftmals nicht unbedingt nur aus Überzeugung, sondern weil es eine ungleich anspruchsvollere Aufgabe ist, den Geschäftspartner auf dem Weg zur erfolgreichen Internet-Strategie mitzunehmen.
Doch gerade das lohnt sich und ist von zentraler Bedeutung. Denn nur so wird der eigene Internet-Auftritt integraler Bestandteil des Unternehmens. Nur dort, wo sich der Unternehmer mit der eigenen Webpräsenz identifiziert, bleibt diese auch mittel- und langfristig lebendig und wirksam.
Falls Sie Chef oder Chefin einer Firma sind: Stellen Sie sich folgende Fragen:
Wieviel von ihrer Firma steckt in Ihrem Internet-Auftritt? Wieviel von Ihnen? Von ihrer Vision? Ihren Werten? Ihrer Energie, mit der Sie agieren?
Es gibt übrigens auch Menschen, die es übertreiben beim Thema "Webpräsenz ist Chefsache". Ein eindruckvolles Beispiel liefert der von mir sehr geschätzte Hans Peter Zimmermann (www.hpz.com), der auch beim Design selbst Hand anlegt mit erschreckenden Konsequenzen, die er sich aber offensichtlich locker leisten kann und will. Das Ziel für Unternehmer sollte sein, die Webpräsenz zur Chefsache zu machen, ohne alles alleine machen zu wollen. Denn fürs Design, für die Programmierung und für die Beratung in einem sich ständig veränderten Markt gibt es kompetente Begleiter, die das Projekt Internet-Präsenz ungleich profitabler machen.
Kunden-Nutzen zahlt sich aus und steht bei uns deshalb auf der Prioriäten-Liste ganz weit oben.
Heute ist mir aufgefallen, dass wir (potentiellen) Kunden auch dann bereits nutzen können, wenn diese noch gar nicht zum Kunden geworden sind.
Ich habe mir die Texte unserer Website durchgelesen. Wie viele andere Agenturen machen auch wir den Fehler, ab und an Begriffe zu gebrauchen, die nicht für jedermann verständlich. "SEO" zum Beispiel oder "Conversions". SEO bedeutet Suchmaschinen-Optimierung und Conversion bedeutet Zielerreichung.
Ich überprüfe gerade unsere Website daraufhin, ob unsere potentielle Kunden durch solche unnötige Fach-Termini am Lesefluss gehindert werden. Denn eins ist klar: Je schneller unser neuer Kunde kapiert, was wir kommunizieren wollen, umso besser für ihn und für uns.
Er spart Zeit, Energie und Unlust- Gefühle. Wir kommen schneller zum Deal. Es ist wichtig, sich klarzumachen, dass das Ziel, den eigenen Kunden soviel Nutzen zu bringen wie möglich, bereits vor Projektbeginn ein bestimmtes Verhalten erfordert.
Kunden-Perspektive heißt, Kunden zu lieben. Wer seine Kunden liebt, der kommuniziert so, dass diese alle Informationen verstehen, ohne jemals ins Stocken zu kommen. Das erzeugt ein gutes Gefühl und oftmals den Wunsch nach mehr.
Die Schlüssel-Wörter in diesem Zusammenhang lauten JA und NEIN.
Ja-Sagen ist leicht: Kurzfristig fühlt sich das super an. Ich reagiere, schwinge mit, fühle mich verbunden. Dass viele JAs sehr lange nachwirken, realisieren Menschen in JA-Situationen oftmals nicht.
Ein Ja ist dann reaktiv und nicht proaktiv. Ich gebe einer Sache nach, ohne mich wirklich aktiv und aus mir heraus dafür entschieden zu haben.
Aufforderungen von außen können die eigene Erfolgsausrichtung vernebeln.
Aus der Psychologie weiß ich, dass sogenannte "Hinweis-Reize" sehr oft verführen zu Handlungen, die ich aus mir heraus kaum in Erwägung gezogen hätte.
Ich habe mir daher angewöhnt, erstmal nachzudenken, bevor ich JA sage. Ich prüfe dann, ob die Wirkung eines JAs kurzfristiger oder langfristiger Natur ist.
Falls ein JA langfristige Konsequenzen hat, sage ich erstmal kategorisch NEIN und prüfe ein potentielles JA in aller Ruhe.
Dieses Vorgehen hat sich im Privatleben und im Berufsleben bewährt.
Das Wort NEIN wird mehr und mehr zu meinem Lieblingswort. NEIN macht schlank. Es entrümpelt, gibt Profil und das gute Gefühl, aus mir heraus zu handeln.
Und wenn ich JA sage, sage ich das aus voller Überzeugung und das spürt mein Gegenüber und macht dieses JA besonders wertvoll.
Im unternehmerischen Kontext ist ein proaktives NEIN an der richtigen Stelle noch erfolgsentscheidender als im privaten Bereich.
Da ich mich als Mitunternehmer meiner Kunden betrachte, halte ich es für wichtig, auch NEIN sagen zu können. Dann lehne ich den Aufbau einer Facebook-Kampagne ab, weil ich der Meinung bin, dass die Zeit dafür noch nicht reif ist und eine Kampagne wirkungslos verpuffen würde. Oder ich empfehle, die Integration eines neuen Features auf der Website auf die Zukunft zu verschieben, weil dieses Feature Ressourcen bindet, die an anderen Stellen im Moment viel erfolgsentscheidender eingesetzt werden können.
Ich gewöhne mir in diesem Zusammenhang an, Geschäftspartner, Kunden und Freunde zu würdigen, die NEIN sagen können. Diesen Menschen geht es nachhaltig gut: psychisch und ökonomisch.
Die meisten Agentur-Websites, die ich besuche, konzentrieren sich darauf, WAS die Agentur anbietet. Zum Beispiel Websites, Suchmaschinenoptimierung oder Seminare.
Manche widmen sich dann noch dem WIE und beschreiben z.B., nach welchen Prinzipien sie bei der Erstellung einer Webpräsenz vorgehen, welche Tools sie verwenden, wie der Arbeitsprozess aussieht.
Kaum ein Wettbewerber widmet sich jedoch der spannenden Frage: WARUM tue ich, was ich tue?
Deshalb will ich diese Frage heute einmal in den Mittelpunkt stellen. Ich bin fest davon überzeugt, dass in der Beantwortung dieser Frage eine Menge Kraft liegt.
Viele erfolgreiche Unternehmen sind überzeugende Antworten auf WARUM-Fragen:
Google will die Informationen unseres Planeten allen Erdenbewohnern zugänglich machen.
Apple will die Welt immer wieder verändern und überraschen.
37signals will durch Tools wie Basecamp die Zusammenarbeit zwischen Menschen produktiv und angenehm gestalten
Zalando will Menschen glücklich machen.
Warum also machen wir bei Init Solutions Websites, Online-Marketing, Applikationen und Seminare?
Antwort: Um Firmen die Energie zu geben, ihre großartigen Produkte und Dienstleistungen in die Welt zu bringen.
Damit diese Firmen sich voll und ganz auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren können, der Vertrieb durch unsere Arbeit zum Selbstläufer wird, kraftvolle und nachhaltige Nachfrage automatisch erzeugt wird.
Gerade kleine Unternehmen können am meisten vom Internet profitieren. Bisher hatten Sie das Nachsehen gegenüber den übermächtigen
Budgets und Maßnahmen großer Unternehmen. Jetzt steht ein omnipräsenter Kanal bereit, mit dem wir umgehen können. Es ist nicht mehr so wichtig, wer am lautesten brüllen kann.
Es gibt auch die einen oder anderen wirklich tollen Konzerne. In der Masse aber bin ich überzeugt: kleine Unternehmen sind die besseren und spannenderen Unternehmen. Besser für die Volkswirtschaft. Besser für die dort arbeitenden Menschen. Besser für die Welt.
Wir leisten unseren Beitrag, um kleine geile Firmen erfolgreich zu machen.
Hans Peter Zimmermann ist Unternehmensberater und Erfolgs-Trainer. Seite Arbeit hat ein hohes Wirk-Potential: Die Bücher verkaufen sich gut, seine Seminare sind voll und ich habe viele seiner Gedanken verinnerlicht. Bestimmt werde ich früher oder später auch ein Seminar buchen.
HPZ setzt nicht nur am Unternehmen an, sondern zielt insbesondere darauf ab, die Potentiale der Menschen frei zu legen, die ein Unternehmen führen.
Oft steckt hier nämlich weit mehr Potential und Energie drin als in der klassichen Unternehmensberatung. Dabei arbeitet er schwerpunktmäßig mit Hypnose.
Seine Bücher, Newsletter, Blogeinträge, Podcasts und Videos sind voller Ideen und Energie. HPZ ist ehrlich, mutig und erfolgreich. Und er kommuniziert so klar, dass ich jeden seiner Gedanken nachvollziehen kann. Allein das macht ihn fast schon einzigartig.
Seit ich vor 2 Jahren begonnen habe, mich mit HPZ zu beschäftigen, frage ich mich, ob ich seine Website www.hpz.com einfach nur als Fehltritt interpretieren soll oder als großartiges Zeichen dafür, dass Inhalt über Design siegt.
Momentan denke ich: kein Inhalt der Welt hat es verdient, so dargestellt zu werden.
Möglicherweise ist HPZ einfach ein bisschen zu egoman, um mal einen Webdesigner mit ins Boot zu holen.
Hans Peter Zimmermann verbiegt sich für niemanden. Und das finde ich richtig gut.
Und ein bisschen Egomanie halte ich für gesund, das bestätigen mittlerweile auch wissenschaftliche Untersuchungen, die belegen, dass psychisch gesunde Menschen sich ständig überschätzen und (leicht) depressive Menschen die Realisten unter uns sind.