Strategie: Nutzen Sie Ihre Webpräsenz für die Überwindung Ihrer Unternehmens-Engpässe!

Ich empfehle, die Weiterentwicklung einer Webpräsenz an dem Engpass Ihres Unternehmens auszurichten.

Wie finden Sie Ihren Engpass?

Ich habe einmal vorgeschlagen, sich vorzustellen, dass Ihre Webpräsenz eine gewisse Zeit offline ist und sich dann zu überlegen, was Sie am schmerzlichsten vermissen würden.

Aber das trifft es nicht. Weil hierbei liegt der Fokus auf dem System "Webpräsenz" und nicht auf dem System "Unternehmenserfolg" oder "Unternehmensnutzen".

Meiner Meinung nach liegt der eigentliche Engpass dort, wo verhindert wird, dass ich meinen Kunden ein Höchstmaß an Nutzen bringen kann.

Sie sind glücklich mit Ihrer Zielgruppe, haben eine effektive Strategie entwickelt und die Kunden rennen Ihnen die Bude ein? Der Engpass ist in diesem Fall, dass Sie alle Ihre Kunden bedienen können.

Für Ihre Webpräsenz hieße das, dass Sie z.B. Ihren Vertrieb entlasten, indem Sie wertvolle Informationen online anbieten (z.B. Produkt-Broschüren, Produkt-Videos, FAQs).
Oder Sie konzentrieren sich darauf, möglichst zentral Stellen-Angebote zu platzieren und diese attraktiv zu kommunizieren, damit Sie genügend Personal-Ressourcen für Ihr Unternehmenswachstum gewinnen.

Es ist wichtig, dass Sie die Webpräsenz Ihrem Unternehmenserfolg unterordnen.
Das führt dazu, dass auch die Entwicklung der Webpräsenz der Unternehmensentwicklung untergeordnet wird.

Fragen Sie sich also zuerst, was Ihr Unternehmen in der derzeitigen Situation braucht und erst dann, wie Sie das mit Ihrer Webpräsenz unterstützen können.

Und fragen Sie nicht, welche Technologie Ihre Webpräsenz möglichst weit nach vorne bringt.
Z.B. indem Suchmaschinenoptimierung oder GoogleAdwords sehr viele Menschen auf Ihre Website spült. Es sei denn, Ihr Engpass sind fehlende Kunden oder fehlendes Wachstum.

Ihre Webpräsenz ist dann am effektivsten, wenn Sie diese für die Überwindung Ihrer Unternehmens-Engpässe nutzen.

Seien Sie sich dessen jederzeit bewusst, insbesondere auch im Kontakt mit Ihrem Internet-Dienstleister.

Veröffentlicht in Wirksames Webdesign

WIRKSAME FRAGEN: Was würde mich am meisten schmerzen, wenn meine Webpräsenz für einen Monat offline wäre?

Was würde mich am meisten schmerzen, wenn meine Webpräsenz für einen Monat offline wäre?

Beantworten Sie sich diese Frage mal in aller Ruhe. Damit kommen sie dem Wissen über die eigentlichen Ziele, die Sie mit Ihrer Webpräsenz verfolgen, einen großen Schritt näher.

Wenn ich mir diese Frage stelle, komme ich auf folgende Antworten:

- dass ich potentielle Kunden nicht auf meine Webpräsenz verweisen kann, um sich ein besseres Bild von uns und unseren Leistungen zu machen.

- dass ich das, was Init Solutions ausmacht, ohne Webpräsenz nur schwer und sehr zeitaufwändig vermitteln kann.

- dass der Website-Kostenrechner als wichtiges Tool für potentielle Kunden wegfällt.

Mir wurde klar, dass nicht in erster Linie der erzielte Traffic wichtig für mich ist, sondern vielmehr der Schritt vom potentiellen Kunden zum echten Kunden.

Wenn das klar ist, kann man sich auch wirklich auf dieses Ziel fokusieren. Anstatt Google-Adwords-Kampagnen zu schalten oder zeitaufwändiges SEO zu betreiben, kann ich mich dann darauf konzentrieren, die Seite für Menschen, die sich bereits für die Leistungen von Init Solutions interessieren, zu optimieren und attraktiver zu machen.

 

Kennen Sie die Ziele, die Sie mit Ihrer Webpräsenz verfolgen?

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ZITAT: Perfection is achieved, not when there is nothing more to add, but when there is nothing left to take away.

Perfection is achieved, not when there is nothing more to add, but when there is nothing left to take away. (Antoine de Saint-Exupéry)

Es liegt viel Schönheit und Wahrheit in diesem Zitat.

Bezogen auf Design:

Wenn nichts mehr weggenommen werden kann, dann befindet man sich bei der Essenz des Designs. Beim "Eigentlichen", das kommuniziert werden soll. Man kommuniziert dann glasklar. Ohne Ablenkung.

In Projekten beobachte ich immer wieder, wie wertvoll es ist, sich zumindest am Beginn auf das Allernötigste zu konzentrieren. Dies führt dazu, dass die Webpräsenz schlank bleibt und das Ziel der Webpräsenz klar im Fokus bleibt. Eine der größten Gefahren beim Aufbau einer Webpräsenz liegt darin, zu viel und vor allem: alles auf einmal machen zu wollen.

Genau dieser Fehler wird allerdings sehr häufig gemacht. Immer noch herrscht in den Köpfen allzu oft der Glaubenssatz: "Viel hilf viel". Außerdem wird viel zu oft die Frage gestellt: "Was können wir noch machen?" und viel zu selten die Frage: "Was können wir weglassen?".

Es ist wie bei Bildern von Picasso oder wie bei einem Blues von B.B. King:

Etwas rüberzubringen mit wenigen Strichen oder wenigen Tönen...das berührt und ist echte Meisterschaft.

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FOKUS: Das Pareto-Prinzip

Es lohnt sich, sich tiefer einzudenken in die 80-zu-20-Regel, welche besagt, dass 80 % der Ergebnisse mit 20 % Aufwand realisiert werden. Erstaunlich oft gilt dieses Prinzip und ich versuche, es  so oft wie möglich anzuwenden.

Das Bewusstsein für dieses statistische Phänomen nützt auch an Stellen, an denen ich es bewusst ignoriere.
Manchmal ist eben Perfektion angesagt und 20 Prozent Einsatz rechnen sich nicht, weil es neben unmittelbaren Effekten auch mittelbare Wirkungen gibt.

So kann es sich z.B. finanziell auszahlen, wenn man auch die 80 Prozent
Kundenservice leistet, die erstmal sehr zeitaufwändig sind und nur kleine Ergebnisse bringen.
Der ausgezeichnete Kundenservice führt zu einem sehr guten Ruf und dieser
wiederum sorgt für neue Kunden und Umsatz.

Einer von vielen Bereichen, in dem ich bewusst auf die 80/20-Regel setze, sind grafische Extras, die kaum Mehrwert bringen, z.B. das individuelle grafische Styling eines Formulars. Hier bringen zeitraubende CI-Anpassungen kaum Gewinn, weil bei Formularen die Funktionalität der entscheidende Faktor ist.

Es lohnt sich, alle Bereiche im eigenen Betrieb zu durchleuchten und festzulegen, wo man die 80/20 Regel anwenden will und wo nicht und was das im einzelnen bedeutet.

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ERKENNTNIS: Die richtige Größe einer Nische

Nischen sind wichtig. Das weiß mittlerweile jeder.

Aber nicht die Nische per se entscheidet über den Erfolg eines Geschäftsmodells, sondern die richtige Größe der Nische.
Branchenübergreifend gilt dies deshalb, weil eine zu kleine Kundenzielgruppe sehr schwer zu erreichen ist. Es fehlen die Bindeglieder zwischen den einzelnen Teilnehmern. Empfehlungsmarketing z.B. wird dann uneffektiv.

Speziell für den Bereich Online-Marketing gibt es noch ein wichtiges Argument gegen zu kleine Nischen: Denn diese verhindern Folgeaufträge beim Bestandskunden und erhöhen die Gefahr, dass der Kunde zu einem anderen Anbieter wechselt, der mehrere Dienstleistungen aus einer Hand anbieten kann.

Unsere Fokusierung auf den Investitions-Gedanken, also ein Fokus auf den betriebswirtschaftlichen Aspekt von Online-Dienstleistungen, schafft Profil, ohne dass wir uns zu sehr auf wenige Dienstleistungen beschränken müssten.

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