WIRKSAME FRAGEN: Was würde mich am meisten schmerzen, wenn meine Webpräsenz für einen Monat offline wäre?

Was würde mich am meisten schmerzen, wenn meine Webpräsenz für einen Monat offline wäre?

Beantworten Sie sich diese Frage mal in aller Ruhe. Damit kommen sie dem Wissen über die eigentlichen Ziele, die Sie mit Ihrer Webpräsenz verfolgen, einen großen Schritt näher.

Wenn ich mir diese Frage stelle, komme ich auf folgende Antworten:

- dass ich potentielle Kunden nicht auf meine Webpräsenz verweisen kann, um sich ein besseres Bild von uns und unseren Leistungen zu machen.

- dass ich das, was Init Solutions ausmacht, ohne Webpräsenz nur schwer und sehr zeitaufwändig vermitteln kann.

- dass der Website-Kostenrechner als wichtiges Tool für potentielle Kunden wegfällt.

Mir wurde klar, dass nicht in erster Linie der erzielte Traffic wichtig für mich ist, sondern vielmehr der Schritt vom potentiellen Kunden zum echten Kunden.

Wenn das klar ist, kann man sich auch wirklich auf dieses Ziel fokusieren. Anstatt Google-Adwords-Kampagnen zu schalten oder zeitaufwändiges SEO zu betreiben, kann ich mich dann darauf konzentrieren, die Seite für Menschen, die sich bereits für die Leistungen von Init Solutions interessieren, zu optimieren und attraktiver zu machen.

 

Kennen Sie die Ziele, die Sie mit Ihrer Webpräsenz verfolgen?

Veröffentlicht in Wirksames Webdesign

METHODEN: Nachhaltigkeit zählt

Zunächst mal ein Beispiel für eine wirksame und nachhaltige Methode:

37signals (die Macher von Basecamp) und deren Verfahren, mit Kundenwünschen umzugehen:
Viele Menschen benutzen die Online-Applikationen von 37signals. Deshalb wandern täglich und reihenweise Kunden-Wünsche in den 37signals-E-Mail-Account, die die Software verbessern und erweitern sollen.
Jason Fried vertritt die Auffassung, dass man sich den Kundenwunsch weder aufschreiben noch aktiv merken soll. Seiner Erfahrung nach werden die wichtigen Dinge sich wiederholen. D.h. immer wieder werden Kunden ein bestimmtes Feature nachfragen, das wirklich wichtig und wirkungsvoll ist. Erst dann ist der Moment gekommen, an dem sich 37signals mit dem neuen Feature beschäftigt.

Eine fantastische Methode. Sie benötigt keinerlei Aufwand. Mit eingebauter Intelligenz. Gleichsam ein Sieb, das gute Ideen ausfiltert, ohne sich
eine Sekunde zu viel mit den weniger wirksamen Kundenwünschen zu beschäftigen.

Ich habe im Laufe der letzten 3 Jahre auch einige solcher Methoden ausfindig gemacht, auf die ich in zukünftigen Blog-Einträge näher eingehen werde.
Unglaublich wirkunsvoll, unglaublich einfach. So einfach, dass sie Spaß machen und ich gar nicht merke, dass es sich um eine Methode handelt.

Ich überlege mir immer, ob ich eine Methode mein ganzes Leben lang anwenden könnte und wollte.
Bei vielen Methoden, die in Fachbüchern kommuniziert werden: Klares Nein. "Balanced Scorecard", "Multivariate Analysen", "ISO9000". Da komme ich ins Schwitzen, obwohl ich früher einmal Betriebswirtschaft studiert habe. Diese Methoden haben natürlich ihre Berechtigung, insbesondere in Großkonzernen und in Hörsälen. Für kleine Unternehmen an der Basis aber funktionieren sie nicht. Außerdem sind sie mir zu kopflastig.

Gute Methoden zeichnen sich dadurch aus, dass sie wenig Energie verbrauchen.  Und sehr gute Ergebnisse produzieren. Das hat zur Folge, dass ich diese Methoden ständig anwende und kaum Disziplin dafür aufbringen muss. Und dauerhaft angewandte Methoden bringen den Erfolg. Weil ständig angewandt heißt: die ständige Möglichkeit der Verbesserung. Und das ist es, was Unternehmen erfolgreich macht.
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FOKUS: Die Signatur - ein unterschätztes Potential

Ich schreibe jeden Tag zwischen 10 und 30 Mails. Diese Mails werden von anderen Menschen gelesen. Ein großes Potential.

Wohl durchdachte, klar formulierte und fehlerfreie Mails sind wohl das wichtigste, weil in erster Linie geht es bei einer Mail um die Botschaft, die beim Empfänger ankommen soll.

Darauf will ich mich heute aber nicht konzentrieren, sondern auf ein oft ungenutztes Potential: die SIGNATUR. Ein kleines standardmäßig eingefügtes Schnipsel am Ende einer Mail. Sehr nützlich, weil sie dem Empfänger wichtige Informin die Lage versetzt, schnell telefonisch Kontakt aufzunehmen.

Das interessante an der Signatur ist, dass sich diese nur sehr selten verändert. Das heißt, ich muss nur einmal Energie in die Gestaltung meiner Signatur investieren und dann wirkt sie in jeder Mail. Immer und immer wieder.

Jason Fried (37signals) hat einmal als Nische für Designer das Gestalten von Signaturen vorgeschlagen. Wer nicht so weit gehen will und schon ein funktionierenes Geschäftsmodell hat, sollte sich überlegen, ob die eigene Signatur wirkungsvoll eingesetzt wird.

In Signaturen lassen sich z.B. auch Informationen wunderbar darstellen. So kommuniziere ich z.B. momentan in meiner Signatur unseren neuen Blog:

Signatur

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